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Silvesterdemo um die JVA-Stammheim

 

Auch diese Jahr zogen rund 200 Leute am 31.12.2017 zur Stammheimer JVA unter dem Motto „Beton bricht-Solidarität nicht! - Kapitalismus bekämpfen. Repression zurückschlagen“. Damit wird einerseits der Solidarität mit den politischen und sozialen Gefangenen Ausdruck verliehen, andererseits aber auch deutlich gemacht, dass Widerstand und Solidarität nicht vor Mauern und Gitter enden. Der Knast ist auch heute noch das härteste legale Mittel des deutschen Staates, um politischen Widerstand zu brechen. Er ist zugleich, der zum Scheitern verdammte Versuch, die aus den Verhältnissen resultierende Kriminalität wegzusperren. Wer ernsthaft die kapitalistischen Verhältnisse und damit Ausbeutung, imperialistische Kriege, Rassismus und Sexismus abschaffen will, kommt nicht darum herum, sich intensiver mit Knast und Repression zu beschäftigen.

 

In der Silvesternacht wurde auch das Gebäude mit dem Sitz des Landeskriminalamts Baden-Württemberg mit Farbe und gesprühten Parolen angegriffen.

 

Bericht zur Silvesterdemo

Foto-Reportage vom Lower Class Magazin

Bericht in der Kontext:Wochenzeitung

Erklärung zum Angriff auf das LKA-Stuttgart

 

 

Beton bricht - Solidarität nicht!

Kapitalismus bekämpfen. Repression zurückschlagen. Silvester zum Knast!

 

Kommt am Silvesterabend mit uns zur JVA-Stammheim! Nicht nur, weil der Staat hier vor 40 Jahren besonders brutal seinen absoluten Machtanspruch demonstriert hat. Der Knast ist auch heute noch das härteste legale Mittel des deutschen Staates, um politischen Widerstand zu bekämpfen. Er ist zugleich der zum Scheitern verdammte Versuch, die aus den Verhältnissen resultierende Kriminalität wegzusperren. Es sind nicht zufällig zum größten Teil die wirtschaftlichen „Verlierer“, die dieses System am laufenden Band produziert, die als Kleinkriminelle die Knäste füllen. Lasst uns den politischen und sozialen Gefangenen an Silvester zeigen, dass sie nicht alleine sind und klarmachen, dass auch der Knast uns nicht ruhig stellen kann.

 

Aufruf und Website zur Silvestermobi 2017

 

 

Auswertung der Kampagne

„die Geschichte von unten schreiben“

 

Auch wenn es sicherlich jedes Jahr viele Tage gibt, an denen man an historische Ereignisse gedenken und sich mit ihnen auseinandersetzen sollte, so boten 100 Jahre Oktoberrevolution und 40 Jahre nach den Morden von drei RAF-Mitgliedern im Hochsicherheitstrakt in Stuttgart-Stammheim, einen passenden Anlass einen Blick zurück zu werfen, um in der Auseinandersetzung mit den gemachten Erfahrungen, in unserer heutigen politischen Arbeit voran zu kommen.

 

Denn die Auseinandersetzung mit und Lehren aus der Geschichte können keine bürgerlichen Historiker für uns übernehmen, sie schreiben Geschichte aus der Sicht der Herrschenden. Es liegt an uns, uns unsere eigene Geschichte anzueignen und sie als Werkzeug für die aktuellen und anstehenden Herausforderungen zu nutzen. Als Werkzeug, um aus ihnen zu lernen um Fehler nicht zu wiederholen und richtige Ansätze zu erkennen und weiterzuentwickeln. Natürlich lässt sich nichts eins zu eins übertragen – aber die Auseinandersetzung mit uns vorangegangenen Kämpfen schärft dennoch unsere politische Linie und verhilft zu mehr Klarheit in Analyse und Praxis... [Auszug aus der Einleitung]

 

Auswertung in voller Länge und Bilder

Geschichts-Broschüre als PDF

 

Demonstration 9.12. stuttgart gegen Asylrechtsverschaerfung Rassismus und Fluchtursachen 7

 

Fluchtursachen bekämpfen! Demonstration und Antikapitalistischer Block in Stuttgart

 

Über tausend Menschen beteiligten sich am 9. Dezember an der landesweiten Demonstration unter dem Titel "Für eine Welt in der niemand fliehen muss" in Stuttgart.

 

Mit einem antikapitalistischen Bereich wurde das bestehende System - also der Kapitalismus - als zentralste Fluchtursache thematisiert. Mit Schildern, Transparenten, Gimix-Aktionen und Reden wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der Kampf gegen Armut, Umweltzerstörung und Kriege Teil eines Prozesses zur Überwindung des kapitalistischen Systems und dem Aufbau einer solidarischen Gesellschaftsordnung sein muss.

 

Bericht mit Bildern vom Bündnis

Aufruf zum antikapitalistischen Bereich

Antifaschistischer Aufruf

Broschüre zu Fluchtursachen vom AKI Stuttgart

Transpiaktion zur Demonstration

Bündnis-Website

 

Unsere Solidarität gegen ihre Repression

 

Nach G20 Hausdurchsuchungen: Repression abwehren - Kampf der Klassenjustiz

 

Am frühen Morgen des 5. Dezember fanden in acht Bundesländern insgesamt 24 politisch motivierte Hausdurchsuchungen statt. Anlass war der Widerstand gegen den G20 Gipfel in Hamburg Anfang Juli dieses Jahres. Die Polizei drang in Wohnräume und in zwei linke Hausprojekte ein. In Stuttgart war unter anderem das „Linke Zentrum Lilo Herrmann“ Ziel des Repressionsschlages.

 

In Solidarität mit den Betroffenen beteiligten sich am Abend 100 Menschen in an einer unangemeldeten und öffentlich beworbenen Kundgebung in der Innenstadt. Im Anschluss an die Kundgebung formierte sich spontan ein Demozug über die „Demoverbotszone“, die größte Shoppingmeile Stuttgarts. Mit leuchtenden Bengalos wurde noch weiter ein selbstbestimmtes Zeichen gesetzt. Noch bevor die Cops die Demo stoppen konnten, löste diese sich entspannt auf.

 

Wir freuen uns, dass es auch in anderen Städten Soli-Aktionen gibt und wünschen allen Betroffenen, ob in Göttingen, Hamburg oder anderswo, viel Kraft. Getroffen sind wenige, doch gemeint sind wir alle!

Am Silvesterabend werden wir wie jedes Jahr zum Knast nach Stammheim gehen um dort unsere Solidarität mit allen politischen Gefangenen deutlich spürbar zu machen.

 

Stellungsnahme vom Linken Zentrum

Stellungsnahme auf de.indymedia

Bericht der Kundgebung mit Bildern

United we stand!-Kampagne

Rote Hilfe Stuttgart: Zu DNA Abnahmen

 

 

 

Multimediavortrag mit Bernd Langer

500 Jahre Revolte, Reformation und Bauernkrieg

 

2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bäuerinnen und Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen, die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 bis 1525 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten.

 

Freitag, 24. November 2017

Beginn: 19 Uhr

Linkes Zentrum Lilo Herrmann

 

 

Die Geschichte von unten schreiben!

100 Jahre Russische Revolution

40 Jahre Morde in Stammheim

 

Warum beschäftigen wir uns mit Geschichte? Schon seit der Errichtung der Pariser Kommune 1871 wurde eine Fülle von praktischen Erfahrungen sozialer Revolutionen und im Aufbau einer befreiten Gesellschaftsordnung gesammelt.

Heute nach vielen Erfolgen, Niederlagen und eigenen Fehlern muss es darum gehen, auch in den kapitalistischen Zentren wie der BRD den Faden wieder aufzunehmen und von neuem eine revolutionäre Perspektive zu entwickeln. Das ist ohne eine Beschäftigung mit den bisherigen Erfahrungen kaum möglich. Ein Bezug zur revolutionären Geschichte ist dabei nicht gleichbedeutend mit nostalgischen und kritiklosen Schwärmereien, sie bringt aber auch nichts als Verwirrung mit sich, wenn sie sich auf reine Kritik beschränkt.

 

In diesem Herbst gibt es eine Reihe von Jahrestagen, die entweder weltweite Bedeutung hatten oder die prägend für die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland waren: 100 Jahre Oktoberrevolution in Russland und 40 Jahre Todesnacht in Stuttgart Stammheim.

 

Geschichts-Broschüre als PDF

Einleitung der Broschüre als Textversion

Veranstaltungstermine siehe Terminekalender

 

 

Bündnisdemo gegen den Rechtsruck

 

Knapp 1200 Menschen folgten dem Aufruf von Stuttgart gegen Rechts und demonstrierten bei bestem Wetter durch die Stuttgarter Innenstadt. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich dabei an einem lautstarken, organisierten Bereich im vorderen Demoteil.
Das nachhaltiger Widerstand gegen Rechts viele Ebenen benötigt, hat die Demonstration nachdrücklich gezeigt. Mehrere tausend Flugblätter und Aufkleber wurden am Rande verteilt, eine Transpiaktion und bunter Rauch ergänzten die kämpferische Stimmung.

 

» Bericht mit Bildern von der Demonstration

» Kommentar zu den Bundestagswahlen vom Antifa-Aufbau Stuttgart

 

 

Linke Politik lässt sich nicht verbieten! Solidarität mit Indymedia Linksunten!

 

Am Freitag , den 25. August 2017 wurde das linke Medienportal "linksunten indymedia" verboten. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit allen Betroffenen der Repression! Die Rote Hilfe hat eine Stellungsnahme zum Verbot veröffentlicht hier

 

Kundgebung in Stuttgart

Donnerstag, 31. August, 18 Uhr, Rotebühlplatz

 

» Aufruf zur Kundgebung und UnterstützerInnen

» Stellungsnahme der Roten Hilfe

 

 

Antifa-Camp 2017: Die eigene Seite aufbauen!

 

Im Herbst stehen die Bundestagswahlen an, der erstmalige Einzug einer offen rechtspopulistischen Kraft ins Bundesparlament scheint dabei reine Formsache. Im Windschatten der Rechtspopulisten, versammeln die Faschisten zwar nicht gerade die Massen hinter sich, doch sie profitieren von den Tabubrüchen der biederen Brandstiftern.

 

Umso wichtiger erscheint es uns die Vernetzung der antifaschistischen Bewegung voranzutreiben und die notwendigen Fragen gemeinsam zu diskutieren.

 

» Website und Infos zum Antifa-Camp

 

Meldungen

Video Nachtrag zur Aktion gegen die faschistische Pseudogewerkschaft "Zentrum Automobil"

Hier noch ein Video-Nachtrag zu einer Aktion Anfang März. Nach den Betriebsratswahlen in Untertürkheim wurde in der Nacht auf den 7. März der Sitz des Vereins „Zentrum Automobil“ in Stuttgart – Untertürkeim mit Farbbeuteln und Parolen markiert. Zum Video

 

Solidarität mit Efrîn – Reflexion unserer Praxis

Die Initiative Kurdistan-Solidarität hat eine Reflexion zu den lokalen und bundesweiten Solidaritäsaktionen der letzten Wochen verfasst. Weiter

 

Sitz der faschistischen Pseudogewerkschaft "Zentrum Automobil" markiert

In der Nacht nach den Betriebsratswahlen in Untertürkheim haben wir, Antifaschistinnen und Antifaschisten, den Sitz des Vereins „Zentrum Automobil“ in Untertürkeim mit Farbbeuteln und Parolen markiert. Bericht und Bilder

 

Tausende bei Solidaritätsdemonstration mit Afrin

Mit Schildern, Fahnen und lautstarken Parolen haben am 24.2. rund 3.000 Menschen in Stuttgart gezeigt, dass sie nicht müde werden, in Solidarität mit Afrin auf die Straße zu gehen. Bericht und Bilder

 

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