Gefunden auf de.indymedia: Am Donnerstag, den 25.07.19 fand die erste konstituierende Gemeinderatssitzung im Stuttgarter Rathaus statt. Mit dabei fünf rechte Hetzer der AfD. Wir sahen es als unsere antifaschistische Pflicht an, das nicht kommentarlos hinzunehmen und entschlossen uns deshalb den AfD-Stadtrat Burkhard Korneffel und seine ebenfalls in der AfD aktiven Frau Lidia Korneffel, in der Tappachstraße 77a, in Stuttgart Zuffenhausen zu besuchen.

Am Donnerstag, den 25.07.19 fand die erste konstituierende Gemeinderatssitzung im Stuttgarter Rathaus statt. Mit dabei fünf rechte Hetzer der AfD. Wir sahen es als unsere antifaschistische Pflicht an, das nicht kommentarlos hinzunehmen und entschlossen uns deshalb den AfD-Stadtrat Burkhard Korneffel und seine ebenfalls in der AfD aktiven Frau Lidia Korneffel, in der Tappachstraße 77a, in Stuttgart Zuffenhausen zu besuchen.

Mit Plakaten, Flyern und Reden informierten wir die Nachbarschaft vor Ort und klärten sie über die Aktivitäten der rechten Hetzer im multikulturellen Stuttgart-Zuffenhausen auf und markierten ihre Gartenmauer mit Parolen wie ,, Rechtsruck zurückschlagen“ und ,,AfD angreifen“. Damit wollen wir aufzeigen, dass sie außerhalb der Parlamente mit antifaschistischem Widerstand konfrontiert werden. Unser früh abendlicher Hausbesuch mit rund 30 Antifaschistinnen und Antifaschisten kam in der Umgebung sehr gut an. Die Nachbarschaft, die sich offensichtlich auch am rechten Gedankengut der Korneffels stört, begrüßte unsere Aktion vor Ort.

In Zeiten in der Gewalt von Rechten und Faschisten sowie rechter Terror immer häufiger auf der Tagesordnung ist, sehen es als wichtig an , die Brandstifter rechter Hetze, die mit Nazi-Mobs durch Straßen ziehen und den gesellschaftlichen Diskurs immer weiter nach rechts treiben, aufzudecken. Zwar ziehen die Korneffels nicht durch die Straßen und greifen Menschen an, dennoch prägen sie die kommunale Politik, z.B. mit aus rassistischen Motiven gestellten Anfragen, wie zuletzt zur Nationalität der Menschen die in Stuttgarter Kultureinrichtungen arbeiten.

Es ist nicht nur wichtig, aufzuzeigen wer in Stuttgart rechte Hetze verbreitet, sondern Aktionen wie diese und Protestaktionen bei Wahlkampfauftritten, haben unter anderem zur Folge, dass die AfD ihre Veranstaltungen nicht mehr öffentlich ankündigen kann oder sie nur sehr schwer an Räumlichkeiten für Veranstaltungen kommt. Im Wahlkampf wurden massenhaft AfD-Plakate in Stuttgart und Umgebung zerstört, doch für uns zählt nicht nur die Zeit des Wahlkampfes. Wir als AntifaschistInnen sollten uns nicht nur auf der Straße den Nazis und ihren parlamentarischen Vertretern in den Weg stellen, sondern sollten sie auch in ihrer Wohlfühlzone angreifen, um einen effektiven antifaschistischen Kampf zu führen.

Die AfD angreifen und den antifaschistischen Widerstand organisieren!

Quelle