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SUMMARY:Kundgebung gegen rassistische Polizeigewalt!
DESCRIPTION:Gegen rassistische Polizeigewalt und staatliche Vertuschung – Oury Jalloh\, das war Mord! \nAm 7. Januar 2019 jährt sich der Mord an Oury Jalloh zum 14. Mal. Oury Jalloh war ein Geflüchteter aus Sierra Leone. Nach seiner Festnahme\, weil er PassantInnen gebeten hat von ihrem Handy telefonieren zu dürfen und sie dies als Belästigung anzeigten\, wurde er von den PolizistInnen an Händen und Beinen in einer Ausnüchterungszelle in einer Dessauer Polizeistation ans Bett gefesselt\, misshandelt und verbrannte unter „mysteriösen Umständen“. \nBeweismittel\, die aufzeigen\, dass die Selbstmordthese der Polizei nicht haltbar ist und Oury Jalloh ermordet wurde\, verschwanden\, Brandgutachten von SpezialistInnen wurden nicht anerkannt und Aktivist*Innen\, die sich für die Aufklärung des Falls einsetzten\, mit Repression und Anzeigen überzogen. \nEnde 2017 wurde der Mord an Oury Jalloh zwar groß in der der deutschen Mainstream-Medienwelt thematisiert und sogar die Behörden schickten sich zum ersten Mal an\, leise Zweifel an der erlogenen Selbstmord-These anzuhören. Doch geblieben ist davon nichts: Die Medien schweigen wieder und die zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat beschlossen den Fall nicht noch ein mal aufzurollen. Damit ist besiegelt\, was schon lange klar ist: Die Polizei und die Justiz haben kein Interesse an der Wahrheit\, sondern nur daran die Mörder in ihren eigenen Reihen zu decken. \nDas alles ist Ausdruck eines zutiefst rassistischen Apparates von Polizei und Justiz\, die Nachfolgeorganisationen der Behörden im deutschen Faschismus sind. Nach 1945 arbeiteten diese oftmals ohne größere personelle Konsequenzen unter geänderter Flagge weiter – das Gedankengut einiger hoher Beamter wird sich kaum geändert haben… \nDer Mord an Oury Jalloh ist kein Einzelfall\, es liegen weitere Verdachtsfälle von Mord gegen die selbe Polizeiwache in Dessau\, in der Oury Jalloh ermordet wurde\, vor.\nAuch im Nordrhein-Westfälischen Kleve ereignete sich ein ähnlicher Fall:\nDer junge Mann Amad Ahmad aus Syrien wurde ganze 10 Wochen unschuldig für die Taten anderer in U-Haft gesteckt (die Personen\, für die Amad Ahmad gehalten wurde\, sahen völlig anders aus) und wurde dann schließlich ebenfalls verbrannt in seiner Zelle aufgefunden. Auch hier sprechen der Brandverlauf\, sowie die von den Beamten ignorierten Hilferufe über die Gegensprechanlage\, Todesschreie und vieles mehr für einen Mord an Amad Ahmad. Das Einsperren eines unschuldigen jungen Mannes für 10 Wochen sollte vor einem wachsenden öffentlichen Interesse an diesem Fall vertuscht werden. \nDiese Fälle sind sicher nur die Spitze des Eisbergs; rassistische Polizeikontrollen von MigrantInnen und Misshandlungen Geflüchteter durch die Polizei leider bittere Realität; nahezu jede Person mit migrantischem – Hintergrund – ob hier geboren oder erst seit kurzem hier – kann davon ein Lied singen. \nGegen diesen rassistischen Normalzustand werden wir am 7. Januar in der Stuttgarter Innenstadt protestieren. Mit einer Kundgebung\, Reden und Infomaterialien\, wollen wir laut sein gegen rassistische Institutionen und eine Gesellschaft\, die Menschen anhand ihrer Herkunft oder anderer Konstrukte spaltet! \nMontag\, 7. Januar – 17 Uhr – Rotebühlplatz Stuttgart \nAntifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS) \nVereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) \nQuelle und weitere Infos
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