BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Revolutionaere Aktion Stuttgart - ECPv5.8.0//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Revolutionaere Aktion Stuttgart
X-ORIGINAL-URL:https://revolutionaere-aktion.org
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Revolutionaere Aktion Stuttgart
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210320T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210320T140000
DTSTAMP:20260415T081149
CREATED:20210318T115352Z
LAST-MODIFIED:20210318T115352Z
UID:6348-1616248800-1616248800@revolutionaere-aktion.org
SUMMARY:Demo: Konsequent antifaschistisch! Solidarität bleibt notwendig – Auf der Straße und im Knast!
DESCRIPTION:Praktisch im Wochentakt werden zur Zeit faschistische Netzwerke aufgedeckt\, nicht wenige davon mit Verbindungen zu Militär\, Polizei und Verfassungsschutz. Größere Waffenfunde und Todeslisten inklusive. Gleichzeitig erlebt der Rechtsterrorismus mit den Anschlägen in Hanau\, Halle und Kassel einen lange nicht dagewesenen Aufschwung. Politisch wird diese Entwicklung mal mehr oder weniger offen von der AfD wohlwollend begleitet. Die rechte Hetze der blauen Politiker ist der Nährboden\, auf dem andere zur Tat schreiten. Und im Zuge der aktuellen Krise tummeln sich bei Veranstaltungen der selbsternannten „Querdenker“ Verschwörungstheoretiker*innen und andere Rechte massenhaft auf den Straßen der Republik.\nKurz: Die gesellschaftliche Rechtsentwicklung ist sicht- und greifbar wie lange nicht. Grund genug zu handeln. \nKommt zur Demo\nSamstag\, 20. März\, 14 Uhr HBF Stuttgart\nDoch\, zumindest auf institutioneller Ebene\, passiert das genaue Gegenteil: In den Innenministerien wird lieber über Verbote linker Gruppen diskutiert\, die Mörder von Hanau\, Kassel und Halle werden zu verwirrten Einzeltätern gemacht\, antifaschistische Proteste werden kriminalisiert und mit der Gleichsetzung von Rechts und Links wird die faschistische Menschenverachtung relativiert.\nIn der Konsequenz hofiert der Staat eher die Rechten als dass er sie bekämft. Diese Erkenntnis ist nicht neu\, bestätigt aber ein weiteres Mal die Notwendigkeit eines selbstorganisierten\, verantwortlichen Antifaschismus. Und so ist es die antifaschistische Bewegung\, die sich aktuell der Rechtsentwicklung konsequent entgegenstellt und vielschichtigen Widerstand sowie Selbstverteidigung gegen die Angriffe von Rechts organisiert. Dazu gehören gesellschaftliche Aufklärungsarbeit\, Straßenproteste gegen rechte Veranstaltungen und Bündnisarbeit mit anderen Kräften. Notwendiger Teil eines effektiven Antifaschismus ist aber auch die offensive Zurückdrängen und somit die direkte Konfrontation der Faschist*innen. \nFür genau solches\, konsequentes Handeln soll den Antifaschisten Jo und Dy im Frühjahr 2021 in Stuttgart der Prozess gemacht werden. Beiden wird vorgeworfen an einem Angriff auf Nazis der rechten Scheingewerkschaft „Zentrum Automobil“ am Rande einer Querdenken-Demo in Stuttgart beteiligt gewesen zu sein\, bei dem einige Nazis zum Teil schwer verletzt wurden.\nMehrere Woche nach der Auseinandersetzung begann eine Welle der Repression gegen die antifaschistische Bewegung in Baden-Württemberg. Es folgten zehn Hausdurchsuchungen\, offene Observationen sowie staatsanwaltschaftliche Zeug*innenvorladungen. Jo und Dy wurden festgenommen und in U-Haft gesteckt. Während Jo nach sechs Monaten die JVA verlassen konnte\, sitzt Dy weiter hinter Gittern.\nDas Stuttgarter Verfahren ist nicht der einzige Angriff der Behörden auf die linke Bewegung im letzten Jahr. So wurde beispielsweise in Leipzig die Antifaschistin Lina ebenfalls wegen Angriffen auf Neonazis festgenommen und in den Knast gesteckt. Auch sie sitzt noch immer. \nDie Behörden reagieren nicht ohne Grund mit Härte: Das direkte Infragestellen des staatlichen Gewaltmonopols durch eine organisierte antifaschistische Bewegung ist dem Staat ein Dorn im Auge. Schließlich beschleunigt die Corona-Pandemie die kapitalistische Krisenentwicklung und schafft damit eine Situation\, in der der Staat gezwungen ist die Macht- und Eigentumsverhältnisse noch stärker zu schützen. Der präventive Schlag nach links ist da nur folgerichtig und soll eine antikapitalistische\, selbstorganisierte Bewegung von vorne herein delegitimieren und schwächen. \nAuch wenn die direkte Repression scheinbar nur Einzelne betrifft\, ist sie ein Angriff auf die gesamte Bewegung\, der wir uns kollektiv entgegenstellen müssen. Vor Gericht stehen Jo und Dy\, angeklagt ist der entschiedene Kampf gegen die Gefahr von Rechts. Genau deswegen stehen wir als Bewegung spektrenübergreifend solidarisch zusammen. \nUnd: Wir lassen uns von den staatlichen Angriffen nicht einschüchtern und kämpfen weiter. Selbstbestimmter Antifaschismus ist in Zeiten von rechten Mordanschlägen und staatlicher Verstrickungen in rechte Netzwerke nicht nur legitim sondern schlicht und ergreifend lebensnotwendig!\nIm Rahmen des Prozessauftaktes gegen Jo und Dy und im Kontext des Tags der politischen Gefangenen rufen wir deswegen zu einer überregionalen Demonstration auf. \nFür einen konsequenten Antifaschismus!\nFreiheit für alle politischen Gefangenen!\nFreiheit für Dy und Lina! \nKommt am 20.März 2021 zur überregionalen Demo nach Stuttgart.\nAchtet auf die sinnvollen Hygieneregeln und bringt Masken mit. \nInfos: notwendig.org
URL:https://revolutionaere-aktion.org/termin/demo-konsequent-antifaschistisch-solidaritaet-bleibt-notwendig-auf-der-strasse-und-im-knast/
LOCATION:Hauptbahnhof
END:VEVENT
END:VCALENDAR