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Zeitung von Perspektive Kommunismus zum 1. Mai 2018

Widerstand entwickeln!

Perspektive Kommunismus veröffentlicht Zeitung zum 1. Mai 2018

 

Klassenkampf, Internationalismus, Antifaschismus – zum fünften mal in Folge greift Perspektive Kommunismus in der Zeitung zum Revolutionären 1. Mai eine Vielzahl politischer Themen auf. Das Heft kann kostenlos bestellt oder in digitaler Form heruntergeladen werden.

In einer Zeit, in der immer offensichtlicher wird, dass soziale Veränderungen nicht innerhalb dieses Staates zu machen sind, sind wir es, die Alternativen aufzuzeigen haben. Alternativen, die einen Weg heraus aus erzwungener Anpassung und Leistungsdruck bedeuten, die auch nicht davor zurückschrecken, die Eigentumsfrage zu stellen. Es geht um einen geeinten Widerstand und um die Solidarität der Lohnabhängigen für ihre gemeinsamen Interessen, um internationalen Zusammenhalt gegen staatliche Kriminalisierung und gegen die Unterdrückung von Widerstand. Es geht um politische Kämpfe, die sich jeden Tag vor unserer Nase ereignen: Gegen Rassismus, Krieg und Frauenunterdrückung, gegen Umweltzerstörung und die Verrohung des sozialen Miteinanders. Jede und jeder kann sich hier anschließen, sich organisieren, nach eigenen Möglichkeiten einbringen und zu einem Teil wirklicher Veränderung werden.

 

Mit der Zeitung zum 1. Mai können wir lediglich einige Impulse dafür geben, dass aus dem vielen „Dagegen“ ein großes „Dafür“ wird. Für eine linke Bewegung, die sich nicht im chaotischen Auf und Ab des Kapitalismus verirrt, sondern die Revolution und den Aufbau einer grundsätzlich neuen sozialen Ordnung zu einer machbaren Herausforderung macht. Eine Bewegung, in der sich all die verschiedenen Kämpfe vereinen. Es geht nicht darum, wie weit wir heute von einem solchen Umbruch entfernt sind, es geht darum, dass eine Gesellschaft, die von Menschen geschaffen wurde, auch von Menschen wieder abgeschafft und durch eine vernünftigere ersetzt werden kann. Der Weg dorthin wird zwar lang, holprig und sicher nicht bequem. Auf der anderen Seite ergibt sich aus gelebter Solidarität und dem Zusammenhalt in kleinen und größeren Kämpfen, dem optimistischen Blick in eine bessere Zukunft und dem Bewusstsein, sich nicht einfach zum Rädchen für fremde Interessen machen zu lassen, schon heute ein erfüllendes Leben. Mehr als alles Geld oder sonstige Glücksversprechen des Kapitalismus es jemals ermöglichen können.



Perspektive Kommunismus hat sich im April 2014 gegründet. Wir bestehen aus verschiedenen lokal verankerten kommunistischen Gruppen, halten aber eine bundesweite, aktionsorientierte und revolutionäre Organisation für notwendig. Deswegen haben wir uns zusammengeschlossen, um über gemeinsame Debatten und politische Kampagnen die Basis für solch eine Struktur zu schaffen und sie gemeinsam mit anderen Gruppen zu verwirklichen.

 

Zeitung als PDF

 

Meldungen

Bundeswehr auf der vocatium-Messe gestört

Am 28. Juni wurde von AktivistInnen ein Stand der Bundeswehr auf der Vocatium – Messe in der Stuttgarter Schleyerhalle gestört. Diese Messe findet jährlich statt, um SchülerInnen Ausbildungs- und Studienangebote vorzustellen. Hier wird der Bundeswehr die Möglichkeit geboten, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und aktiv Minderjährige anzuwerben. Bericht und Bilder

 

Kundgebung zum Urteilsspruch im NSU-Prozess: Nichts ist zu Ende, niemand ist vergessen!

Am Mittwoch den 11. Juli 2018 versammelten sich ab 18 Uhr etwa 180 Menschen auf dem Schlossplatz in Stuttgart anlässlich des NSU-Prozessendes in München. Es soll ein Schlussstrich unter den NSU-Komplex gezogen werden. Dabei wird vergessen, dass mit dem Ende des Prozesses der Kampf gegen Rechts noch lange nicht vorbei ist. Hier gibt es einen Bericht mit Fotos von der Kundgebung.

 

Kundgebung gegen Abschottung

Am 7. Juli gingen bundesweit und auch international Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen und mit den AktivistInnen ziviler Seenotrettung auszudrücken. In fand dazu eine Kundgebung statt, organisiert vom OTKM Stuttgart.

 

Soliaktionen nach bundesweiten G20 Razzien

In der Nacht nach den erneuten bundesweiten G20 Razzien tauchten im Stuttgarter Süden mehrere gesprühte Parolen in Solidarität mit den angegriffenen AktivistInnen auf. Bericht

 

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