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Blockupy 2013 - Aufruf

Gegen ein Europa des Kapitals! Das Krisenregime blockieren!

Der Versuch der politischen und wirtschaftlichen Eliten die kapitalistische Krise in Europa in den Griff zu bekommen hat fatale Folgen: Erwerbslosigkeit, der Abbau von Sozial- und Gesundheitsleistungen und Einkommensverluste der Lohnabhängigen von bis zu 60% sorgen in Ländern wie Griechenland für eine rasante Verarmung breiter Teile der Bevölkerung. Die Vorgaben für die „Krisenländer“ entsprechen dabei den wirtschaftlichen Interessen insbesondere des deutschen und französischen Kapitals. Der gleichen Gruppierung, die unter anderem durch Dumpinglöhne im eigenen Land die Wirtschaft der südlichen europäischen Länder niederkonkurriert hat. Die Enteigungspolitik gegenüber der Bevölkerung dieser Länder und die sogenannten „Rettungspakete“  dienen wiederum nur dazu die Kredite bei deutschen und französischen Banken weiterhin bedienen zu können. Die Troika aus Internationalem Währungsfond (IWF), EU und Europäischer Zentralbank (EZB) setzt außerdem den Abbau demokratischer und gewerkschaftlicher Rechte durch und unterstützt die Entwicklung hin zu einer autoritär geführten, nach innen durch gesteigerte Repression und nach außen durch aggressive imperialistische Großmachtpolitik gekennzeichneten Europäischen Union.


In einigen Ländern hat diese Politik schon zu entschlossenem Widerstand geführt. In Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Frankreich gingen z.B. am Tag des ersten europäischen Generalstreiks am 14. November 2012 mehrere Millionen Menschen auf die Straße. Dabei wenden sich so viele Menschen wie seit Jahren nicht mehr gegen die Abwälzung der Krisenfolgen auf die Klasse der Lohnabhängigen und richten ihren Protest und Widerstand ganz grundsätzlich gegen das krisenhafte kapitalistische System. Mit Fabrik- und Landbesetzungen oder kollektivem Widerstand gegen Zwangsräumungen von Wohnungen, scheinen in der Praxis der Bewegung außerdem schon Elemente einer zukünftigen Gesellschaft, durch in der Solidarität und Selbstorganisation die kapitalistische Ausbeutung und Konkurrenz ersetzt haben!


Am 31.Mai und 1.Juni rufen verschiedene linke, gewerkschaftliche und revolutionäre Organisationen aus mehreren Ländern dazu auf den Protest gegen das europäische Krisenregime in die Bankenmetropole und zum Sitz der europäischen Zentralbank nach Frankfurt zu tragen. Es gilt das reibungslose Tagesgeschäft der Krisenprofiteure zu stören und für eine antikapitalistische und revolutionäre Perspektive auf die Straße zu gehen!

Den Kapitalismus auf den Müllhaufen der Geschichte!
Für den Kommunismus!

Camp: Ab Donnerstag, 30. Mai
Blockaden: Freitag, 31. Mai
Demo: Samstag, 1. Juni - Beteiligt Euch am Revolutionären Bereich auf der Demo


Busfahrt zur Großdemonstration:
Karten gibt es im Infoladen im Linken Zentrum Lilo Herrmann und bei Ver.di Stuttgart
[16,- Euro | ermäßigt 8,- Euro | für Gewerkschaftsmitglieder kostenlos]

Gemeinsame Zugfahrt:
Do, 30.05. | 14 Uhr | Gleis 8 | HBF Stuttgart

 

Bündnis-Webseite


Termine

Meldungen

Bundeswehr auf der vocatium-Messe gestört

Am 28. Juni wurde von AktivistInnen ein Stand der Bundeswehr auf der Vocatium – Messe in der Stuttgarter Schleyerhalle gestört. Diese Messe findet jährlich statt, um SchülerInnen Ausbildungs- und Studienangebote vorzustellen. Hier wird der Bundeswehr die Möglichkeit geboten, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und aktiv Minderjährige anzuwerben. Bericht und Bilder

 

Kundgebung zum Urteilsspruch im NSU-Prozess: Nichts ist zu Ende, niemand ist vergessen!

Am Mittwoch den 11. Juli 2018 versammelten sich ab 18 Uhr etwa 180 Menschen auf dem Schlossplatz in Stuttgart anlässlich des NSU-Prozessendes in München. Es soll ein Schlussstrich unter den NSU-Komplex gezogen werden. Dabei wird vergessen, dass mit dem Ende des Prozesses der Kampf gegen Rechts noch lange nicht vorbei ist. Hier gibt es einen Bericht mit Fotos von der Kundgebung.

 

Kundgebung gegen Abschottung

Am 7. Juli gingen bundesweit und auch international Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen und mit den AktivistInnen ziviler Seenotrettung auszudrücken. In fand dazu eine Kundgebung statt, organisiert vom OTKM Stuttgart.

 

Soliaktionen nach bundesweiten G20 Razzien

In der Nacht nach den erneuten bundesweiten G20 Razzien tauchten im Stuttgarter Süden mehrere gesprühte Parolen in Solidarität mit den angegriffenen AktivistInnen auf. Bericht

 

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