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Demonstration am 20. November in Heilbronn

FRIEDEN UND FREIHEIT FÜR KURDISTAN! SCHLUSS MIT WAFFENLIEFERUNGEN UND REPRESSION!

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Am Samstag, den 20. November beteiligten sich mehr als 500 Menschen an einer kraftvollen Demonstration in Heilbronn gegen das Vorgehen des türkischen Staates gegen die kurdische Befreiungsbewegung und die Beteiligung der BRD durch Waffenlieferung und weitere logistische und militärische Unterstützung. In Reden wurde auch die Repression gegen kurdische AktivistInnen in der BRD und speziell die Kriminalisierung kurdischer Jugendlicher in Stuttgart thematisiert und zur Solidarität aufgerufen. Während zeitgleich in Stuttgart mehrere tausend Menschen gegen die Polizeiangriffe auf die Proteste gegen Stuttgart 21 demonstrierten, ging die Polizei gegen die Demonstration in Heilbronn massiv vor: Einige AktivistInnen wurden bereits bei der Anreise aufgehalten, im Vorfeld Dutzende Fahnen beschlagnahmt und massive Personenkontrollen durchgeführt. Nach knapp der Hälfte der Demonstrationsroute, auf einem kurzen Stück außerhalb der Innenstadt, provozierten behelmte Einheiten zunächst Rangeleien, BFE-Einheiten und Reiterstaffeln griffen daraufhin umgehend einen Teil der Demonstration mit Schlagstöcken und Pfefferspray an. Einige Demo-TeilnehmerInnen setzten sich mit Händen, Fahnen, Farbbeuteln und Böllern zur Wehr, konnten der Polizeiübermacht jedoch nicht lange standhalten. Durch die Polizeiangriffe wurden mehrere Personen verletzt, eine etwa 16 Jahre alte Kurdin musste aufgrund ihrer Verletzungen durch einen Polizeiangriff mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Im folgenden wurde die Demonstration von der Polizei für beendet erklärt. Die etwa 250 eingekesselten Menschen wurden über Stunden ohne Versorgung festgesetzt. Unter den umstehenden Menschen, die zeitweise eine Sitzblockade durchführten, wurden Personalien festgestellt und mehrere Menschen festgenommen.
Bis zum Abend mussten dann die eingekesselten Demo-TeilnehmerInnen ihre Personalien abgeben und sich einzeln fotografieren lassen. Dutzende wurden unter dem Vorwurf angezeigt, sich gegen die Polizeiangriffe zur Wehr gesetzt zu haben.

Das Vorgehen der Polizei war offenbar geplant und sollte der Einschüchterung dienen. Die Stimmung unter den Demo-TeilnehmerInnen war hingegen zwar von den Polizeiangriffen geprägt, dadurch jedoch eher kämpferisch als eingeschüchtert. Die Zusammenarbeit deutscher und kurdischer AktivistInnen wird mit Sicherheit weitergehen und intensiviert werden.


Ein Bericht und weitere Bilder bei indymedia >>>



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