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Demonstration am 21. November 2009 in Stuttgart

An der Demonstration gegen die Situation im Bildungswesen haben sich etwa 5000 Menschen beteiligt. Die über weite Strecken lautstarke, kämpferische und von kreativen Transparenten und Schildern geprägte Demo zog durch die Stuttgarter Innenstadt und endete mit einer Blockade auf der Hauptstätterstraße. Im Anschluss daran zogen noch große Gruppen durch die Innenstadt und trugen ihren Protest gegen die Folgen der kapitalistischen Bildungspolitik - Studiengebühren, einen immer stressigeren Lernalltag, Elitedenken etc. - auf die Straße.
Im Verlauf des Tages kam es mehrfach zu Rangeleien mit der Polizei. In einzelnen Situationen konnten kleinere Polizeieinheiten zurückgedrängt werden, insbesondere beim Versuch in die Fußgängerzone zu gelangen, wurden jedoch mehrere Menschen, vor allem durch den Einsatz von Pfefferspray, verletzt. Insgesamt wurden etwa 10 Personen festgenommen.
Bereits zu Beginn der Demo führten AktivistInnen eine Mobilisierungsaktion für die Demonstration am 28. November, gegen den Krieg gegen Afghanistan, auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof durch. Sie entrollten dort ein großes Transparent und zündeten ein Feuerwerk. Die Aktion stieß bei großen Teilen der Demo auf Zustimmung und Beifall.

Die Demo, sowie die Protestaktionen im Vorfeld (und auch noch in den nächsten Tagen) machen einmal mehr deutlich, dass große Teile der SchülerInnen und Studierenden, aber auch viele Beschäftigte im Bildungsbereich nicht länger bereit sind die Bildungspolitik der bürgerlichen Parteien einfach hinzunehmen. Da die schwarz/gelbe Regierung trotz aller Beteuerungen eher weitere Verschärfungen als Verbesserungen umsetzen wird, müssen weitere Protest- und Widerstandsaktionen folgen.


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Meldungen

Bundeswehr auf der vocatium-Messe gestört

Am 28. Juni wurde von AktivistInnen ein Stand der Bundeswehr auf der Vocatium – Messe in der Stuttgarter Schleyerhalle gestört. Diese Messe findet jährlich statt, um SchülerInnen Ausbildungs- und Studienangebote vorzustellen. Hier wird der Bundeswehr die Möglichkeit geboten, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und aktiv Minderjährige anzuwerben. Bericht und Bilder

 

Kundgebung zum Urteilsspruch im NSU-Prozess: Nichts ist zu Ende, niemand ist vergessen!

Am Mittwoch den 11. Juli 2018 versammelten sich ab 18 Uhr etwa 180 Menschen auf dem Schlossplatz in Stuttgart anlässlich des NSU-Prozessendes in München. Es soll ein Schlussstrich unter den NSU-Komplex gezogen werden. Dabei wird vergessen, dass mit dem Ende des Prozesses der Kampf gegen Rechts noch lange nicht vorbei ist. Hier gibt es einen Bericht mit Fotos von der Kundgebung.

 

Kundgebung gegen Abschottung

Am 7. Juli gingen bundesweit und auch international Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen und mit den AktivistInnen ziviler Seenotrettung auszudrücken. In fand dazu eine Kundgebung statt, organisiert vom OTKM Stuttgart.

 

Soliaktionen nach bundesweiten G20 Razzien

In der Nacht nach den erneuten bundesweiten G20 Razzien tauchten im Stuttgarter Süden mehrere gesprühte Parolen in Solidarität mit den angegriffenen AktivistInnen auf. Bericht

 

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