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Zehntausende gegen die Nato auf der Straße

Protest und Widerstand gegen die Nato

In den vergangenen Tagen waren bis zu 30 000 Menschen gegen das Nato-Treffen in Straßburg und Baden-Baden auf den Straßen. Neben mehreren kleineren Protestaktionen, Straßenblockaden und einem Camp mit etwa 5000 TeilnehmerInnen gab es am Samstag, den 03. April Großdemonstrationen in Straßburg und Kehl, sowie Versuche in Richtung Gipfeltreffen vorzudringen und Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Trotz massiver Repression - unzählige und bis zu mehrere Stunden dauernde Polizeikontrollen, Ausreiseverbote, Demonstrationsverbote und -auflagen und Polizeiangriffe auf Protestaktionen und das Camp - konnte das Nato-Treffen nicht ungestört über die Bühne gehen. Es wurde deutlich, dass die Kriegstreiber auch zukünftig nicht auf ein ruhiges Hinterland bauen können, sondern nach wie vor auf ihren Repressionsapparat angewiesen sind, um ihre Politik durchsetzen zu können.

Die bürgerlichen Medien haben die Aktivitäten gegen das Nato-Treffen wie üblich auf einzelne Vorfälle reduziert oder nur am Rande erwähnt. Ganz verschweigen konnten sie sie jedoch nicht.

Die Protest- und Widerstandsaktionen waren vielfältig und entschlossen. Sie haben Drohungen, Einschüchterungsversuchen und Verboten getrotzt. Sie haben auch weitere Grundlagen für die Diskussionen zu zukünftigen Aktivitäten gegen die aktuelle kapitalistische Politik und für eine Perspektive jenseits von Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung gebracht.

Ein ausführlicher Bericht mit Einschätzungen zur Mobilisierung, Beiträgen zur Diskussion für zukünftige Mobilisierungen etc. folgt in den nächsten Wochen.


Bilder und Berichte zur Mobilisierung sind u.a. hier zu finden:
www.de.indymedia.org
www.jungewelt.de
www.redglobe.de

 

Meldungen

Oury Jalloh – Das war Mord!

Am 6. Januar fand eine Gedenkkundgebung zum Mord Oury Jallohs am Schlossplatz in Stuttgart statt. Mehr als hundert Leute besuchten die Kundgebung und zeigten sich interessiert an diesem Thema. Redebeiträge gab es u.a. vom AABS, der VVN-BdA, dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und einem Aktivisten der Geflüchteten-Selbstorganisation.

Bericht und Bilder

 

Das Linke Zentrum Lilo Herrmann mit neuer Website und Anpassung an Mobilgeräte

Das Linke Zentrum Lilo Herrmann hat seit kurzem einen neuen Web-Auftritt. Sowohl Inhalt als auch Optik wurden überarbeitet, aktualisiert und an mobile Geräte angepasst. Viel Spaß beim stöbern! Hier gehts zur Website

 

Aktualisierte Neuauflage der Broschüre zu "Fluchtursachen bekämpfen"

Der Arbeitskreis Internationalismus hat eine aktualisierte Neuauflage der Broschüre "Fluchtursachen: Krieg, Armut & Umweltzerstörung" veröffentlicht. Ihr findet sie als PDF hier oder als Textversion hier

 

Website kurzzeitig offline

In den vergangenen Tagen war unsere Website leider aufgrund technischer Probleme nicht erreichbar. Inzwischen funktioniert die Seite aber wieder wie gewohnt.

 

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