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Text: Sie stürmen Wohnungen - wir die ganze Stadt!

Sie stürmen Wohnungen - wir die ganze Stadt!

 

Solidarität mit den von Hausdurchsuchungen betroffenen GenossInnen und Strukturen in Hamburg!

 

Um den großangelegten Protesten gegen den G20-Gipfel zu begegnen, rüstet der Staatsapparat schon seit Monaten auf und malt zusammen mit weiten Teilen der bürgerlichen Presse ein Bild des absoluten polizeilichen Ausnahmezustandes ohne jede Akzeptanz für selbstbestimmte Proteste.

 

Passend dazu wurden am Donnerstag, den 29. Juni die Wohnungen von zwei GenossInnen, sowie linke Vereinsräumlichkeiten in Hamburg vom LKA mit großer Show auf den Kopf gestellt. In den Räumen finden unter anderem Vorbereitungen für die Gipfelproteste statt. Grund für die Durchsuchungen soll ein Interview in der Tageszeitung taz sein, in dem die Beiden vor über einem halben Jahr angeblich Straftaten gebilligt hätten. Vor den Durchsuchungen haben die Bullen vergeblich versucht, die Klarnamen der zwei InterviewpartnerInnen von den JournalistInnen zu erfahren. Sie scheiterten an deren konsequenter Verweigerung, ihre Quellen preiszugeben - immerhin das Presserecht lässt sich wegen dem Gipfel noch nicht vollständig aus den Angeln heben.

 

Dass die Begründung für diese Aktion mehr als nur fadenscheinig ist, steht außer Frage. Was damit erzielt werden soll, ist aber deutlich: Die Protestmobilisierung soll eingeschüchtert werden. Auch sogenannte "Gefährderansprachen" und Meldeauflagen gegen Linke werden dazu auf bundesweiter Ebene wieder einmal aus der Trickkiste geholt. Das passiert nicht zufällig jetzt: die Protestcamps lassen sich nicht einfach verbieten und die Mobilisierung gewinnt an Fahrt!

 

Sollen sie sich weiter aufblasen und blind um sich schlagen - für uns steht fest:

 

Wir stehen zusammen, lassen uns nicht aus der Ruhe bringen und die Repression ins Leere laufen. Und: Hamburg wird ein Symbol des Widerstandes. Wir werden uns die Straßen nehmen, wie wir es für richtig halten und der vermeintlichen Allmacht dieses Systems die Alternative einer kämpferischen revolutionären Bewegung von unten entgegensetzen.

 

Solidarische Grüße, viel Kraft und ein herzliches Rotfront nach Hamburg!

 

 

 

Meldungen

Aktionen gegen den Tag der Bundeswehr

Am 09. Juni fand an 16 Standorten in Deutschland der Tag der Bundeswehr statt. In mehreren Städten gab es Antikriegsaktionen gegen diese Propagandaveranstaltung. In Mannheim beteiligte sich das OTKM Stuttgart an Protesten vor Ort. Bericht und Bilder

 

Roter Teppich für Rechte

Etwa 350 Menschen folgten am 12. Mai 2018 dem Aufruf vom Bündnis "Stuttgart gegen Rechts" und beteiligten sich an einer Kundgebung mit anschließenden Protesten in Stuttgart-Feuerbach. Anlass unserer Mobilisierung war die kurzfristig anberaumte Kundgebung der AfD-Jugendorganisation (JA) am Wilhelm-Geiger-Platz gegen den geplanten DITIB-Moscheeneubau im Feuerbacher Industriegebiet. Bericht

 

Video Nachtrag zur Aktion gegen die faschistische Pseudogewerkschaft "Zentrum Automobil"

Hier noch ein Video-Nachtrag zu einer Aktion Anfang März. Nach den Betriebsratswahlen in Untertürkheim wurde in der Nacht auf den 7. März der Sitz des Vereins „Zentrum Automobil“ in Stuttgart – Untertürkeim mit Farbbeuteln und Parolen markiert. Zum Video

 

Solidarität mit Efrîn – Reflexion unserer Praxis

Die Initiative Kurdistan-Solidarität hat eine Reflexion zu den lokalen und bundesweiten Solidaritäsaktionen der letzten Wochen verfasst. Weiter

 

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