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Gegen die NATO-Kriegskonferenz in München! Busfahrt aus Stuttgart

 

Auf der 54. Münchner “Sicherheitskonferenz” (SiKo) treffen sich vom 16. bis 18. Februar im Hotel Bayrischer Hof unter Militär- und Polizeischutz die Verwalter von Krieg und weltweitem Elend: PolitikerInnen, Rüstungsfirmen, KriegsministerInnen, LobbyistInnen, IT-Unternehmen, Militärs. Aber zum Glück bleibt das Ganze nicht ohne Widerspruch: Seit 2002 gibt es jährlich antimilitaristische Aktionen und eine Großdemonstration am Wochenende der „SiKo“. Auch wir rufen dazu auf, den Protest gegen den Krieg auf die Straße zu tragen und mit gesellschaftlichen Perspektiven zu verknüpfen.

 

Aus Stuttgart organisiert das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung eine Busanreise nach München. Karten können für 15 Euro im Linken Zentrum Lilo Herrmann gekauft werden.

 

Aufruf zum Antikapitalistischen Block

Infos zur Busanreise aus Stuttgart

Warum eigentlich zur SiKo? - Antikriegs-Café vom OTKM

 

 

Antifaschistische Prozessbegleitung und Veranstaltungsreihe

 

Die Kampagne „Entschlossen & Solidarisch“ setzt sich anläßlich der Repression im Nachgang des AfD-Bundesprogrammparteitages in Stuttgart am 30.04.2016 mit der Rolle staatlicher Repressionsbehörden und unserem Umgang als AntifaschistInnen und Linke damit auseinander. Zwischen Januar und März gibt es eine Veranstaltungsreihe. Alle Termine und mehr Infos zu den Veranstaltungen in unserer Terminspalte und auf der Website zur Kampagne

 

Website der Kampangne "Entschlossen & Solidarisch"

 

 

Nach den G20-Protesten – Verfolgung, Einschüchterung, Strafverfahren – Solidarität mit den Betroffenen!

 

Im Nachgang der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg sieht sich die Linke mit einer enormen Kriminalisierungswelle konfrontiert. Aktive saßen über Monate in Untersuchungshaft, in den bisherigen Verfahren wurden hohe Strafen durchgesetzt und im Dezember wurde mit Hausdurchsuchungen und Öffentlichkeitsfahndung nachgelegt. Ganz offensichtlich geht es hierbei nicht um eine Strafverfolgung, sondern um einen breit angelegten Angriff auf die politische Widerstandsbewegung.

 

Aufruf des Soli-Bündnis in Stuttgart

 

 

Silvesterdemo um die JVA-Stammheim

 

Auch diese Jahr zogen rund 200 Leute am 31.12.2017 zur Stammheimer JVA unter dem Motto „Beton bricht-Solidarität nicht! - Kapitalismus bekämpfen. Repression zurückschlagen“. Damit wird einerseits der Solidarität mit den politischen und sozialen Gefangenen Ausdruck verliehen, andererseits aber auch deutlich gemacht, dass Widerstand und Solidarität nicht vor Mauern und Gitter enden. Der Knast ist auch heute noch das härteste legale Mittel des deutschen Staates, um politischen Widerstand zu brechen. Er ist zugleich, der zum Scheitern verdammte Versuch, die aus den Verhältnissen resultierende Kriminalität wegzusperren. Wer ernsthaft die kapitalistischen Verhältnisse und damit Ausbeutung, imperialistische Kriege, Rassismus und Sexismus abschaffen will, kommt nicht darum herum, sich intensiver mit Knast und Repression zu beschäftigen.

 

In der Silvesternacht wurde auch das Gebäude mit dem Sitz des Landeskriminalamts Baden-Württemberg mit Farbe und gesprühten Parolen angegriffen.

 

Bericht zur Silvesterdemo

Foto-Reportage vom Lower Class Magazin

Bericht in der Kontext:Wochenzeitung

Erklärung zum Angriff auf das LKA-Stuttgart

 

 

Beton bricht - Solidarität nicht!

Kapitalismus bekämpfen. Repression zurückschlagen. Silvester zum Knast!

 

Kommt am Silvesterabend mit uns zur JVA-Stammheim! Nicht nur, weil der Staat hier vor 40 Jahren besonders brutal seinen absoluten Machtanspruch demonstriert hat. Der Knast ist auch heute noch das härteste legale Mittel des deutschen Staates, um politischen Widerstand zu bekämpfen. Er ist zugleich der zum Scheitern verdammte Versuch, die aus den Verhältnissen resultierende Kriminalität wegzusperren. Es sind nicht zufällig zum größten Teil die wirtschaftlichen „Verlierer“, die dieses System am laufenden Band produziert, die als Kleinkriminelle die Knäste füllen. Lasst uns den politischen und sozialen Gefangenen an Silvester zeigen, dass sie nicht alleine sind und klarmachen, dass auch der Knast uns nicht ruhig stellen kann.

 

Aufruf und Website zur Silvestermobi 2017

 

 

Auswertung der Kampagne

„die Geschichte von unten schreiben“

 

Auch wenn es sicherlich jedes Jahr viele Tage gibt, an denen man an historische Ereignisse gedenken und sich mit ihnen auseinandersetzen sollte, so boten 100 Jahre Oktoberrevolution und 40 Jahre nach den Morden von drei RAF-Mitgliedern im Hochsicherheitstrakt in Stuttgart-Stammheim, einen passenden Anlass einen Blick zurück zu werfen, um in der Auseinandersetzung mit den gemachten Erfahrungen, in unserer heutigen politischen Arbeit voran zu kommen.

 

Denn die Auseinandersetzung mit und Lehren aus der Geschichte können keine bürgerlichen Historiker für uns übernehmen, sie schreiben Geschichte aus der Sicht der Herrschenden. Es liegt an uns, uns unsere eigene Geschichte anzueignen und sie als Werkzeug für die aktuellen und anstehenden Herausforderungen zu nutzen. Als Werkzeug, um aus ihnen zu lernen um Fehler nicht zu wiederholen und richtige Ansätze zu erkennen und weiterzuentwickeln. Natürlich lässt sich nichts eins zu eins übertragen – aber die Auseinandersetzung mit uns vorangegangenen Kämpfen schärft dennoch unsere politische Linie und verhilft zu mehr Klarheit in Analyse und Praxis... [Auszug aus der Einleitung]

 

Auswertung in voller Länge und Bilder

Geschichts-Broschüre als PDF

 

Demonstration 9.12. stuttgart gegen Asylrechtsverschaerfung Rassismus und Fluchtursachen 7

 

Fluchtursachen bekämpfen! Demonstration und Antikapitalistischer Block in Stuttgart

 

Über tausend Menschen beteiligten sich am 9. Dezember an der landesweiten Demonstration unter dem Titel "Für eine Welt in der niemand fliehen muss" in Stuttgart.

 

Mit einem antikapitalistischen Bereich wurde das bestehende System - also der Kapitalismus - als zentralste Fluchtursache thematisiert. Mit Schildern, Transparenten, Gimix-Aktionen und Reden wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der Kampf gegen Armut, Umweltzerstörung und Kriege Teil eines Prozesses zur Überwindung des kapitalistischen Systems und dem Aufbau einer solidarischen Gesellschaftsordnung sein muss.

 

Bericht mit Bildern vom Bündnis

Aufruf zum antikapitalistischen Bereich

Antifaschistischer Aufruf

Broschüre zu Fluchtursachen vom AKI Stuttgart

Transpiaktion zur Demonstration

Bündnis-Website

 

Unsere Solidarität gegen ihre Repression

 

Nach G20 Hausdurchsuchungen: Repression abwehren - Kampf der Klassenjustiz

 

Am frühen Morgen des 5. Dezember fanden in acht Bundesländern insgesamt 24 politisch motivierte Hausdurchsuchungen statt. Anlass war der Widerstand gegen den G20 Gipfel in Hamburg Anfang Juli dieses Jahres. Die Polizei drang in Wohnräume und in zwei linke Hausprojekte ein. In Stuttgart war unter anderem das „Linke Zentrum Lilo Herrmann“ Ziel des Repressionsschlages.

 

In Solidarität mit den Betroffenen beteiligten sich am Abend 100 Menschen in an einer unangemeldeten und öffentlich beworbenen Kundgebung in der Innenstadt. Im Anschluss an die Kundgebung formierte sich spontan ein Demozug über die „Demoverbotszone“, die größte Shoppingmeile Stuttgarts. Mit leuchtenden Bengalos wurde noch weiter ein selbstbestimmtes Zeichen gesetzt. Noch bevor die Cops die Demo stoppen konnten, löste diese sich entspannt auf.

 

Wir freuen uns, dass es auch in anderen Städten Soli-Aktionen gibt und wünschen allen Betroffenen, ob in Göttingen, Hamburg oder anderswo, viel Kraft. Getroffen sind wenige, doch gemeint sind wir alle!

Am Silvesterabend werden wir wie jedes Jahr zum Knast nach Stammheim gehen um dort unsere Solidarität mit allen politischen Gefangenen deutlich spürbar zu machen.

 

Stellungsnahme vom Linken Zentrum

Stellungsnahme auf de.indymedia

Bericht der Kundgebung mit Bildern

United we stand!-Kampagne

Rote Hilfe Stuttgart: Zu DNA Abnahmen

 

 

 

Multimediavortrag mit Bernd Langer

500 Jahre Revolte, Reformation und Bauernkrieg

 

2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bäuerinnen und Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen, die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 bis 1525 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten.

 

Freitag, 24. November 2017

Beginn: 19 Uhr

Linkes Zentrum Lilo Herrmann

 

 

Die Geschichte von unten schreiben!

100 Jahre Russische Revolution

40 Jahre Morde in Stammheim

 

Warum beschäftigen wir uns mit Geschichte? Schon seit der Errichtung der Pariser Kommune 1871 wurde eine Fülle von praktischen Erfahrungen sozialer Revolutionen und im Aufbau einer befreiten Gesellschaftsordnung gesammelt.

Heute nach vielen Erfolgen, Niederlagen und eigenen Fehlern muss es darum gehen, auch in den kapitalistischen Zentren wie der BRD den Faden wieder aufzunehmen und von neuem eine revolutionäre Perspektive zu entwickeln. Das ist ohne eine Beschäftigung mit den bisherigen Erfahrungen kaum möglich. Ein Bezug zur revolutionären Geschichte ist dabei nicht gleichbedeutend mit nostalgischen und kritiklosen Schwärmereien, sie bringt aber auch nichts als Verwirrung mit sich, wenn sie sich auf reine Kritik beschränkt.

 

In diesem Herbst gibt es eine Reihe von Jahrestagen, die entweder weltweite Bedeutung hatten oder die prägend für die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland waren: 100 Jahre Oktoberrevolution in Russland und 40 Jahre Todesnacht in Stuttgart Stammheim.

 

Geschichts-Broschüre als PDF

Einleitung der Broschüre als Textversion

Veranstaltungstermine siehe Terminekalender

 

Meldungen

Bundeswehrplakat umgestaltet

Immer wieder versucht die Bundeswehr im öffentlichen Raum großformatige Werbung zu plazieren. In Stuttgart haben AntimilitaristInnen die Tage Kriegspropaganda umgestaltet. Fotos

 

MieterInnenmobbing – Prozess gegen Eigentümer der Wilhelm-Raabe-Straße 4

Etwa 50 Menschen unterstützten am Dienstag, den 11. September vor und im Amtsgericht eine Familie beim Gerichtsprozess wegen MieterInnenmobbing gegen die Hauseigentümer der Wilhelm-Raabe-Straße 4. Vor Beginn der Verhandlung organisierten UnterstützerInnen eine kleine Kundgebung. Bericht

 

Protest gegen "Demo für Alle" Bus in Stuttgart

Im Rahmen ihrer bundesweiten Bus-Tour hatte sich die „Demo für Alle“ für den heutigen Freitag Nachmittag in Stuttgart angekündigt. An Gegenprotesten beteiligten sich so viele Menschen, das die ewig Gestrigen der Demo für Alle mehr oder minder umzingelt waren. Bericht

 

Infostand der „Identitären“ in Stuttgart gestört

Am Samstag, den 18. August 2018 haben sich ca. 20 Faschisten der sogenannten „Identitären Bewegung“ an den Stuttgarter Schlossplatz getraut. Etwa 50 AntifaschistInnen versammelten sich kurzfristig am Schlossplatz und zeigten mit Parolen und kurzen Reden, dass die Rechten in Stuttgart nicht willkommen sind. Bericht

 

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