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Hinein in den antikapitalistischen Bereich "Fluchtursachen bekämpfen" am 9. Dezember in Stuttgart

 

Ein breites Bündnis mobilisiert für den 9. Dezember zu einer landesweiten Demonstration unter dem Titel "Für eine Welt in der niemand fliehen muss" nach Stuttgart.

Fluchtursachen und Kapitalismus kann man nicht getrennt voneinander betrachten – sie gehören zusammen. Der Kampf gegen Armut, Umweltzerstörung und Kriege muss Teil eines Prozesses zur Überwindung des kapitalistischen Systems und dem Aufbau einer solidarischen Gesellschaftsordnung sein.

 

Mit einem antikapitalistischen Bereich auf der Demonstration am 9. Dezember in Stuttgart soll deutlich gemacht werden, dass es uns um mehr geht als um Appelle und Petitionen an die Kriegstreiber und Sozialabbauer im Bundestag. Es geht darum, eine gemeinsame Praxis gegen Krieg, Ausbeutung und das ganze kapitalistische System zu entwickeln und aktiv zu werden.

 

Aufruf zum antikapitalistischen Bereich

Antifaschistischer Aufruf

Broschüre zu Fluchtursachen vom AKI Stuttgart

Transpiaktion zur Demonstration

Bündnis-Website

 

Unsere Solidarität gegen ihre Repression

 

Nach G20 Hausdurchsuchungen: Repression abwehren - Kampf der Klassenjustiz

 

Am frühen Morgen des 5. Dezember fanden in acht Bundesländern insgesamt 24 politisch motivierte Hausdurchsuchungen statt. Anlass war der Widerstand gegen den G20 Gipfel in Hamburg Anfang Juli dieses Jahres. Die Polizei drang in Wohnräume und in zwei linke Hausprojekte ein. In Stuttgart war unter anderem das „Linke Zentrum Lilo Herrmann“ Ziel des Repressionsschlages.

 

In Solidarität mit den Betroffenen beteiligten sich am Abend 100 Menschen in an einer unangemeldeten und öffentlich beworbenen Kundgebung in der Innenstadt. Im Anschluss an die Kundgebung formierte sich spontan ein Demozug über die „Demoverbotszone“, die größte Shoppingmeile Stuttgarts. Mit leuchtenden Bengalos wurde noch weiter ein selbstbestimmtes Zeichen gesetzt. Noch bevor die Cops die Demo stoppen konnten, löste diese sich entspannt auf.

 

Wir freuen uns, dass es auch in anderen Städten Soli-Aktionen gibt und wünschen allen Betroffenen, ob in Göttingen, Hamburg oder anderswo, viel Kraft. Getroffen sind wenige, doch gemeint sind wir alle!

Am Silvesterabend werden wir wie jedes Jahr zum Knast nach Stammheim gehen um dort unsere Solidarität mit allen politischen Gefangenen deutlich spürbar zu machen.

 

Stellungsnahme vom Linken Zentrum

Stellungsnahme auf de.indymedia

Bericht der Kundgebung mit Bildern

United we stand!-Kampagne

Rote Hilfe Stuttgart: Zu DNA Abnahmen

 

 

 

Multimediavortrag mit Bernd Langer

500 Jahre Revolte, Reformation und Bauernkrieg

 

2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bäuerinnen und Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen, die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 bis 1525 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten.

 

Freitag, 24. November 2017

Beginn: 19 Uhr

Linkes Zentrum Lilo Herrmann

 

 

Die Geschichte von unten schreiben!

100 Jahre Russische Revolution

40 Jahre Morde in Stammheim

 

Warum beschäftigen wir uns mit Geschichte? Schon seit der Errichtung der Pariser Kommune 1871 wurde eine Fülle von praktischen Erfahrungen sozialer Revolutionen und im Aufbau einer befreiten Gesellschaftsordnung gesammelt.

Heute nach vielen Erfolgen, Niederlagen und eigenen Fehlern muss es darum gehen, auch in den kapitalistischen Zentren wie der BRD den Faden wieder aufzunehmen und von neuem eine revolutionäre Perspektive zu entwickeln. Das ist ohne eine Beschäftigung mit den bisherigen Erfahrungen kaum möglich. Ein Bezug zur revolutionären Geschichte ist dabei nicht gleichbedeutend mit nostalgischen und kritiklosen Schwärmereien, sie bringt aber auch nichts als Verwirrung mit sich, wenn sie sich auf reine Kritik beschränkt.

 

In diesem Herbst gibt es eine Reihe von Jahrestagen, die entweder weltweite Bedeutung hatten oder die prägend für die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland waren: 100 Jahre Oktoberrevolution in Russland und 40 Jahre Todesnacht in Stuttgart Stammheim.

 

Geschichts-Broschüre als PDF

Einleitung der Broschüre als Textversion

Veranstaltungstermine siehe Terminekalender

 

 

Bündnisdemo gegen den Rechtsruck

 

Knapp 1200 Menschen folgten dem Aufruf von Stuttgart gegen Rechts und demonstrierten bei bestem Wetter durch die Stuttgarter Innenstadt. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich dabei an einem lautstarken, organisierten Bereich im vorderen Demoteil.
Das nachhaltiger Widerstand gegen Rechts viele Ebenen benötigt, hat die Demonstration nachdrücklich gezeigt. Mehrere tausend Flugblätter und Aufkleber wurden am Rande verteilt, eine Transpiaktion und bunter Rauch ergänzten die kämpferische Stimmung.

 

» Bericht mit Bildern von der Demonstration

» Kommentar zu den Bundestagswahlen vom Antifa-Aufbau Stuttgart

 

 

Linke Politik lässt sich nicht verbieten! Solidarität mit Indymedia Linksunten!

 

Am Freitag , den 25. August 2017 wurde das linke Medienportal "linksunten indymedia" verboten. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit allen Betroffenen der Repression! Die Rote Hilfe hat eine Stellungsnahme zum Verbot veröffentlicht hier

 

Kundgebung in Stuttgart

Donnerstag, 31. August, 18 Uhr, Rotebühlplatz

 

» Aufruf zur Kundgebung und UnterstützerInnen

» Stellungsnahme der Roten Hilfe

 

 

Antifa-Camp 2017: Die eigene Seite aufbauen!

 

Im Herbst stehen die Bundestagswahlen an, der erstmalige Einzug einer offen rechtspopulistischen Kraft ins Bundesparlament scheint dabei reine Formsache. Im Windschatten der Rechtspopulisten, versammeln die Faschisten zwar nicht gerade die Massen hinter sich, doch sie profitieren von den Tabubrüchen der biederen Brandstiftern.

 

Umso wichtiger erscheint es uns die Vernetzung der antifaschistischen Bewegung voranzutreiben und die notwendigen Fragen gemeinsam zu diskutieren.

 

» Website und Infos zum Antifa-Camp

 

 

G20 - Event, Herausforderung, politische Arena

 

Der G20 ist vorbei. Der Protest der in Hamburg zu sehen war ist zweifelsohne mehr als die behauptete „unpolitische Zerstörungslust“. Die Auseinandersetzung mit dem vermeintlich alternativlosem System der G20 hat sich auf der Ebene der Straße zugespitzt. Es war die militante Ablehnung, aber auch die Wut und der Zorn, auf das was die G20 repräsentieren, was sich vor Ort ausdrückte. Ein Zeichen der Unzufriedenheit mit dem Status Quo, in dem Kriege, Abschiebungen, sozialer Kahlschlag und Repression für viele zum Alltag gehören. Auf der anderen Seite: eine unmissverständliche Ansage des Staatsapparates an die radikalen und selbstbestimmten Teile des Widerstandes: Was sich im Bereich „nicht integrierbar“ bewegt, kann ohne weitere Differenzierungen angegriffen und bekämpft werden.

 

» Bericht von Perspektive Kommunismus

 


 

 

 

 

Solidarität mit den Gefangenen und Verletzten vom G20 Gipfel.

Gemeinsam gegen die Repression.

 

Nach den polizeilichen Gewaltexzessen in Hamburg befinden sich immer noch einige Verletzte in Krankehäusern oder sind von Verletzungen betroffen! Ihnen wünschen wir viel Kraft! Weiter sitzen immer noch einige GenossInnen in Untersuchungshaft in verschiedenen Knästen in und um Hamburg. Ihnen gilt unsere volle Solidarität!

Lasst uns die Solidarität kollektiv organisieren! Freitagabend wollen wir zusammen den Abend den Gefangenen im Linken Zentrum widmen und unter anderem gemeinsam Briefe schreiben.

 

» Kurzer Artikel zu den Stuttgarter Gefangenen

» Solidaritätskampagne der Roten Hilfe

» Dokumentation von Polizeigewalt während des Gipfels

 

 

 

 

Sie stürmen Wohnungen - wir die ganze Stadt!

 Solidarität mit den von Hausdurchsuchungen betroffenen GenossInnen und Strukturen in Hamburg!

Um den großangelegten Protesten gegen den G20-Gipfel zu begegnen, rüstet der Staatsapparat schon seit Monaten auf und malt zusammen mit weiten Teilen der bürgerlichen Presse ein Bild des absoluten polizeilichen Ausnahmezustandes ohne jede Akzeptanz für selbstbestimmte Proteste.

 

» kurze Solidaritätserklärung von uns

 

Meldungen

Aktualisierte Neuauflage der Broschüre zu "Fluchtursachen bekämpfen"

Der Arbeitskreis Internationalismus hat eine aktualisierte Neuauflage der Broschüre "Fluchtursachen: Krieg, Armut & Umweltzerstörung" veröffentlicht. Ihr findet sie als PDF hier oder als Textversion hier

 

Website kurzzeitig offline

In den vergangenen Tagen war unsere Website leider aufgrund technischer Probleme nicht erreichbar. Inzwischen funktioniert die Seite aber wieder wie gewohnt.

 

Erklärung von Fabio - Freiheit für alle politischen Gefangenen

Frau Richterin, Frau Schöffin, Herr Schöffe, Frau Staatsanwältin, Herr Jugendgerichtshelfer,

Sie müssen heute über einen Mann urteilen. Sie haben ihn als „aggressiven Kriminellen“ und als „respektlos gegenüber der Menschenwürde“ bezeichnet. Mich persönlich kümmert es nicht, mit welchen Attributen Sie mich benennen. Ich bin nur ein Junge mit einem starken Willen. Weiter

 

Demonstration zum Welt-Kobane-Tag in Stuttgart

Einige hundert Menschen beteiligten sich am 1. November - dem Welt-Kobane-Tag - an einer Solidaritätsdemonstration in Stuttgart. Einen Bericht mit Bildern gibt es hier

 

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